Alltag eines Elektronikers für Betriebstechnik

Hallo. Ich heiße Nils Krake und habe im August 2019 die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik begonnen.

Als Elektroniker für Betriebstechnik gehört es zu meinen Aufgaben, Maschinen zu programmieren und falls nötig zu reparieren. Zudem ist es ein weiterer Teil meines Aufgabenbereiches, bei einem Umbau die neuen Leitungen für die Elektronik zu ziehen und dann die jeweilige Elektronik zu verkabeln. Hierfür ist es grundlegend wichtig zu wissen, welche Kennzeichnung für welche Ader steht und wie ein Schaltplan gelesen, verstanden und erstellt wird. Andernfalls kann es aufgrund verursachter Fehler eventuell zu einem Kurzschluss kommen oder die Gesundheit anderer gefährdet werden. Meiner Meinung nach ist die Voraussetzung für den Beruf des Elektronikers ein gutes Verständnis der Naturwissenschaften (hauptsächlich Physik und Mathe) und der Technik.

Mein normaler Arbeitstag fängt gegen halb sieben an und startet damit, dass ich nach dem Umziehen meine E-Mails abrufe und meinen Terminkalender auf Termine prüfe. Anschließend arbeite ich Übungsschaltungen aus einem Ordner ab oder begleite einen Kollegen, um ihm entweder zu helfen oder ihm bei den Erledigungen seiner Aufgaben zuzusehen. Jeden Mittwoch halte ich Rücksprache mit meinem Ausbilder Herrn Rosemann, welche Themen ich momentan in der Schule bearbeite und wie ich mit dem Unterrichtsstoff zurechtkomme. Da ich Gleitzeit habe, gibt es keine feste Uhrzeit für meinen Feierabend. Meistens endet mein Arbeitstag um 15:00 Uhr.

Meine Fächer in der Schule sind Elektrotechnik, Politik, Deutsch und Englisch. Leider entfallen bei mir aufgrund von Lehrermangel an der Schule die Fächer Sport und Religion. Im Fach Politik geht es um die Rechte und Pflichten, welche ich als Azubi habe, auch sprechen wir über Themen wie Mutterschutz und Elternzeit. In Englisch liegt der Schwerpunkt auf der korrekten Ausdrucksweise und der Verständigung. In Elektrotechnik lerne ich, mich in der korrekten Fachsprache auszudrücken sowie elektrische Systeme zu verstehen und zu zeichnen. Zudem lerne ich dort, elektrische Größen zu berechnen.

Diese Ausbildung macht mir Spaß, da sie immer abwechslungsreich ist und man manchmal auch ein bisschen rätseln muss, um ein Problem zu lösen. Zudem finde ich die Zusammenarbeit mit den Kollegen sehr angenehm, aufgrund des entspannten und gleichzeitig effektiven Arbeitsklimas. Dies wird auch dadurch gefördert, dass man sich mal einen kleinen Spruch/ Spaß erlauben kann – wobei man damit rechnen muss, selber einen abzubekommen.

Alles in allem lässt sich sagen, dass die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik meiner Meinung nach sehr interessant und nützlich ist und viel Spaß macht. Dazu kommt, dass ich mich hier bei Tetra gut aufgehoben fühle und mir das Wissen für meine Ausbildung gut und praxisnah vermittelt wird. Außerdem kann ich zur Not jederzeit den Kollegen Fragen stellen.

Nils Krake, Elektroniker für Betriebstechnik im 1. Ausbildungsjahr